Marken des Schreckens

Marketingleute sprechen nicht gerne von Marken, sondern von „Brands“. Ein Produkt mit einer Marke zu versehen, nennen sie konsequenterweise auch „Branding“. Was so cool klingt, geht auf etwas recht archaisches zurück: nämlich einem Tier ein Brandzeichen aufzudrücken. Nirgends finde ich diesen Zusammenhang zwischen Marke und Feuer so schön und schrecklich zugleich, wie bei der kenianischen Fluglinie Fly540.

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Aus dem Tagebuch eines Airline-Managers (1)

Letztens fand ich auf dem bierfeuchten Boden einer schäbigen Spelunke in Nairobi ein Manuskript mit der Aufschrift „Mein geheimes Tagebuch“. Ich blätterte eine Weile darin herum und stellte fest, dass es sich um persönliche Aufzeichnungen des Chefs einer Fluglinie handelte. Aus aktuellem Anlass veröffentliche ich hier einige Auszüge. Vielleicht tragen sie dazu bei, dass Menschen weltweit in Zukunft anders und vor allem entspannter mit Flugreisen umgehen.

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Nur Frösteln ist schöner

Ghana ist klein und Afrika groß. Ich will mehr davon sehen und fliege deshalb nach Kenia. Schon am Flughafen Accra beginnt die Reise interessant zu werden. Nach den Ausreiseformalitäten sind von den zwei Stunden, die man sinnloserweise vor Abflug erscheinen soll, noch eineinhalb Stunden übrig. Zeit genug, der Flughafen-Bar einen Besuch abzustatten. Die Szenerie dort erinnert an jene klassischen Hotelfilme, in deren Lobbys sich Schicksale für kurze Zeit dramatisch kreuzen.

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